KAPITEL 2

Vier können auch anders- oder: Lust auf neue Farben

Das war viel Anerkennung für eine junge Band und eine außergewöhnliche LP. Dies verlangte nach einem würdigen Nachfolger. Und dieses Kunststück sollte Marquee Moon gelingen. Nachdem die Band bei verschiedenen Konzerten in Berlin und Westdeutschland das Beyond The Pale- Album erfolgreich vorgestellt hatte und anschließend mit den Ramones auf Deutschland-Tour gewesen war, erschien im Sommer des Jahres 1986 ihre neue Single Here Today And Gone Tomorrow.

Marquee Moon-Guerilleros im Kampf gegen das kulturelle Establishment
Marquee Moon
Single: "Here Today And Gone Tomorrow"
Single: Here Today And Gone Tomorrow

Diese Single erschien in zwei Versionen. Als 7 Inch-Single mit der Rückseite I’m In Love und als 12 Inch-Single mit dem Titelstück Here Today And Gone Tomorrow als „Extended Version“ und der B-Seite mit Soul Of Secrets und Vicious Way. Auch diese Single wurde, von Publikum und Kritik gleichermaßen, überaus positiv aufgenommen. So ähnlich wie die nachstehenden Plattenbesprechungen, hier die aus dem Berliner Stadtmagazin Zitty, lauteten auch andere Besprechungen der neuen Single. „Das Mindeste, was man Marquee Moon zugute halten muß, ist ein Talent, eingängige Melodien zu schreiben. Die neue Maxi-Single Here Today And Gone Tornorrow gleichzeitig neugierig machender Vorgeschmack auf eine demnächst folgende LP- geht schnell und gut ins Ohr: krachende Kraft der Achtziger vor der mittlerweile rehabilitierten Pop-Kunst der alten Glitterbands.


Die B-Seite präsentiert eine andere Facette von Marquee Moon: Da gibt die dunkeldüstere Fraktion die Töne an, und Vicious Way- böse, psychedelisch und eigenständig zwischen den vagen Eckpunkten Cure und Electric Prunes- überzeugt einfach durch gute musikalische Einfälle und eine dicht-sinistre Atmosphäre. Keine Frage: Marquee Moon dürfen sich zu dem Dutzend wichtiger Berliner Bands dazuzählen.“(36)

12" Maxi-Single: Here Today And Gone Tomorrow
Maxi: Here Today And Gone Tomorrow, Sommer 1986

Die bundesweit erscheinende Musik Szene brachte es wie folgt auf den Punkt: Marquee Moon, ihre neue Single heißt Here Today And Gone Tomorrow und erinnert durch die Stimme an die alten Beatgruppen der 60er Jahre. Aber der Sound ist alles andere als antiquiert. Man kann mit Spannung auf das neue Album von Marquee Moon warten – lechzen – gieren.“ (37)

Die Begeisterung für diese Single führte noch zu weiteren, ganz anderen Reaktionen. So konnte man im Handbuch der Berliner Musikszene Rock City, Ausgabe 87/88, folgenden Eintrag der Musikgruppe Electric Minds lesen: Seit unserer Gründung 1986 haben wir uns gefragt, was wir im übersättigten Berlin machen können, um in der Musikszene aufzufallen. Wir wollten zuerst eine Coverversion aus den 60's machen, aber das machen ja alle. Also haben wir uns mal bei den Berliner Bands umgesehen oder besser gesagt umgehört. Da gab es zwar eine Menge gutes Material aber keine Songs, die man hätte covern können. Bis auf „Here today and gone tomorrow" von Marquee Moon, obwohl wir zuerst dachten, daß die den Song auch nur gecovert hätten. War aber nicht der Fall. Wir haben den Song dann aufgenommen und wir glauben, daß er noch besser als das Original von Marquee Moon ist.“(38)

Marquee Moon Schriftzug

Strangers In The Monkey Biz- oder: Zwischen Verlaine und Voodoo

Im Herbst 1986 erschien dann endlich Marquee Moons mit Spannung erwartete zweite LP Strangers In The Monkey Biz. Im Vergleich zum Vorgänger kamen Marquee Moon auf den ersten Blick hier wesentlich poppiger daher. Charmante, verspielt melodische Popsongs, gehalten im Degray/Byers typischen Songstil wie dem fabelhaften Runaway Girl oder dem frech, lasziven Virgin Summer wechselten sich mit psychotisch bedrohlichen Melodien wie dem geheimnisvollen, voodoomäßigem Soul Of Secrets oder dem unterschwellig aggressiven When The World Goes Blind ab. So erzeugt die Band eine ungewöhnliche, äußerst reizvolle Mischung aus mystisch beunruhigendem und ausgesucht erregendem Gitarrenpop. Textlich stehen zwar, wie schon beim Vorgänger, unglückliche Liebe, Trennungsschmerz und Einsamkeit im Brennpunkt, gleichwohl enthalten einige Texte aber einen aufregenden surrealen Aspekt, der sie besonders interessant macht.


Dank der einfallsreichen, geradezu brillanten Arrangements, passen Musik, Lyrics und Stimmung, wie bereits beim Vorgänger auch hier wieder, hervorragend zusammen. Jetzt offenbarte sich ein weiteres Mal die erfolgreiche Zusammenarbeit des Komponistenteams Degray/Byers in Vollendung. Sie ergänzten sich hervorragend. Byers Texte gaben dieser LP das gewisse Etwas, das auch die exzellenten Kompositionen von Sabothe und Nischwitz mit einbezog und wie ein roter Faden die Songs dieser Platte miteinander verknüpfte. Es war offensichtlich, dass Strangers In The Monkey Biz dort weitermachte, wo das gelungene Vorgängeralbum Beyond The Pale aufgehört hatte.

LP "Strangers In The Monkey Biz" - Herausragende Platte des Jahres
LP: Strangers In The Monkey Biz, Herbst 1986

Und doch unterschied sich diese LP von ihrem Vorgänger durch mehr Offenheit und Experi-mentierfreude. Die Band verstand es, sich musikalisch weiterzuentwickeln und ungezwungen und lustvoll zu experimentieren. Dadurch kam hier, der sich bereits auf Beyond The Pale entwickelnde, unverkennbare individuelle Stil der Band zur vollen Entfaltung. Bei Strangers In The Monkey Biz entwickelten Marquee Moon den perfekten, melodischen Popsound.


Obwohl die Band mit Songs wie Feel So Tired, (In Absence Of) Cypriss oder Soul Of Secrets musikalisch augenfällig an Beyond The Pale anknüpfte, zeigten sich mit Runaway Girl, Virgin Summer oder Here Today And Gone Tomorrow Nigel Degrays große songschreiberische Fähigkeiten für echte Glanzstücke. Makellos leuchtende Pop-Nummern mit einem ganz eigenen, reizvollen, ganz eigentümlichen Touch. Während Feel So Tired, (In Absence Of) Cypriss und Soul Of Secrets auch auf der vorherigen LP ihren verdienten Platz gefunden hätten, erweiterte die Band mit Virgin Summer, Runaway Girl, Here Today And Gone Tomorrow, When The World Goes Blind, The Girl In The Garden und Marionette ihr musikalisches Repertoire in eine sehr individuelle, ohrwurmverdächtige Poprichtung.

Marquee Moon brachten Psychedelic-Fans zum Ausrasten
Marquee Moon 1986

Viele der Songs übten eine nahezu magische Anziehungs- kraft auf den Hörer aus, bei der man sogar heute noch eine (wohlige) Gänsehaut bekommt. Here Today And Gone Tomorrow, Virgin Summer oder Runaway Girl hätten auch gegenwärtig noch ohne weiteres das Zeug zum Charterfolg. Die musikalische Bandbreite der Band reicht nun von melancholisch, sanft, dramatisch bis hin zu vorzüglichem, furchtlosem Wavepop mit aggressiven Untertönen.

Harte, metallene Gitarren trafen perfekte Melodien voll unter- schwelliger Bedrohung und seltsamer Melancholie. Hell leuchtende Popsterne an einem düsteren Nachthimmel.

Das haut hin- oder: Popsongs mit Schlagbohrereffekt

Strangers In The Monkey Biz wurde von Kritikern als eines der besten Alben im Bereich des deutschen Indie-Pop bezeichnet. Ein Meilenstein in der Geschichte des Indie-Pop. (39) Mit diesem Album gelang es der Band ihrem bisherigen Stil weitere interessante Farben hinzuzufügen und ihre Musik nicht nur breiter anzulegen sondern grandios zu erweitern.

Marquee Moon - Geradezu ohrwurmartige Rocksongs
Marquee Moon, Sommer 1986

Die Rezensionen dazu waren erstklassig. Der Tip informierte seine Leser folgendermaßen: »Strangers« ist großartig, auch ohne Berlin-Bonus durchgängig reuelos genießbar. Eine Band auf dem richtigen Wege! (40)


Limitid Edition: Strangers In The Monkey Biz ist eine herbe Mischung aus Pop und Underground und bietet mehr als genug Abwechslung um weiterempfohlen zu werden.“ Weiter stellte Limitid Edition anerkennend fest: Insbesondere Here Today And Gone Tomorrow, Virgin Summer und Runaway Girl seien „Popnummern mit Schlagbohrereffekt“(41) Deutschlands größte Musikzeitschrift Bravo: „Lärmender bis herzrührender Sechzigerjahre-Sound, sehr buntes, unterhaltsames Album.“ (42)


Im World of Music-Journal wurde das Album so beschrieben: „Sie machen einen Post-Punk-Psychedelic-Gitarrenpop, der in seiner Balance zwischen Psychedelic-gemäßer Düsternis und rotzigem Übermut genau passt.“ (43)Die Berliner Morgenpost zog folgendes Resümee: „Marquee Moon, das Berliner Quartett, das seinem einst pechschwarzen Finsterimage inzwischen einige psychedelische Farbtupfer verpaßt hat, präsentiert sich auf seiner zweiten LP Strangers In The Monkey Biz so einfalls- wie abwechslungsreich. Die Marquee Moons gehen konsequent ihren Weg und diese Gruppe wird ihren Weg machen. Gute Arbeit!“ (44)


Das Stadtmagazin Zitty kam zu dieser Feststellung: „Marquee Moon bemühen sich um eine eigene Musik, und auf dieser LP ist ihnen das ohne jede Einschränkung gelungen. Kennern längst als Sgt. Skid's Lovely Hearts Pop Band bekannt bietet die LP jede Menge Abwechslung. Jedes Stück unverkennbar Marquee Moon. Wie kaum eine andere Berliner Band versteht es die Truppe, aus der Rockmusik der letzten zwanzig Jahre ein musikalisches Fazit zu ziehen und gleichzeitig mit allen Beinen in der Gegenwart zu stehen. Die LP von Marquee Moon zählt zu den herausragenden Berliner Platten des Jahres.“(45)

Noch 18 Jahre später, im Jahr 2004, schreibt der Rezensent des Transmission Magazins über Strangers In The Monkey Biz: „Eine hervorragende Scheibe, ich bekomme von der LP stets gute Laune, der perfekte Soundtrack zum Sommer.“ (46)

Marquee Moon 1986
Marquee Moon 1986

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Marquee Moon waren mit ihrem musikalischen Konzept in der Bundesrepublik und Berlin einzigartig
Marquee Moon, Sommer 1986

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Strangers In The Monkey Biz, angesiedelt zwischen lustvollem New-Wave, aggressivem Rock und melancholisch-subversiven Balladen, war eine eindrucksvolle Illustration der verschiedenen Seiten der Band und ihres Songschreibers Nigel Degray. Sie war ein Füllhorn an Ideen. Mit den Songs von Strangers In The Monkey Biz konnten die begabten Tonkünstler die Vorgänger-LP Beyond The Pale tatsächlich noch übertreffen. Als Komponist hatte Degray mit diesem Album einen zweiten kreativen Höhepunkt seiner musikalischen Laufbahn erreicht. Aber er hatte ihn noch lange nicht überschritten, wie seine darauffolgenden Kompositionen zeigen sollten.


Degray gelang es auf Strangers In The Monkey Biz eine Reihe von Ohrwürmern zu komponieren, die bis heute als zeitlos gelten und es allemal wert wären, endlich wieder aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt zu werden. Darüber hinaus bewiesen Songs wie The Girl In The Garden und Marionette (beide Sabothe/Byers) oder Virgin Summer (Nischwitz/Byers) eindrucksvoll welches musikalische Potential neben Degray noch in der Band steckte. Mit dieser LP gelang es der Band, verschiedene musikalische Zeitstile zu verarbeiten und ihren eigenen Charakter nicht nur zu erhalten sondern ganz nonchalant weiterzuentwickeln. Strangers In The Monkey Biz begeisterte Fans wie Kritiker gleichermaßen.

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Mit diesem Album hatte Degray einen weiteren musikalischen Höhepunkt erreicht
Nigel Degray
  • Impressionen der Strangers In The Monkey Biz - Session

Das Geheimnis um Soul Of Secrets

Die Platte enthielt allerdings noch ein Geheimnis, von dem außerhalb der Band zu diesem Zeitpunkt, niemand etwas wusste. Schon kurz nach Veröffentlichung der LP wirkte ein Song besonders seltsam und bisweilen verstörend auf die Hörer. Es geht dabei um die unheimlichen dreieinhalb Minuten von Soul Of Secrets, das die zweite Seite eröffnet. Der Song stammt zwar aus der Feder Degray/Byers, aber es heißt, dass Baßmann Humphy Sabothe für diesen Song noch etwas ganz besonderes eingefallen war. Als der Song bereits aufgenommen und fertig zu sein schien, hatte Degray das Gefühl, dass dem Song noch irgendetwas fehlte.


Er entsprach noch nicht seinen Vorstellungen und vor allem nicht Byers bedrohlichem Text. Ihm fehlte das gewisse Etwas. Degray wollte, dass der Song beim Anhören direkt, tief in den Bauch ging. Er wollte, dass man Angst bekam, wenn man den Song im Dunklen hörte. Da kam Sabothe mit einer unglaublichen Idee, die es wirklich in sich hatte. Basierend auf einer uralten Melodie für Voodoorituale, die er in Westafrika kennengelernt hatte, entwickelte er eine eigenartige, seltsame Tonfolge die für die Stimmung dieses Songs besonders geeignet schien. Die Worte zu dieser Weise stammten ebenfalls von dort, aus einer Quelle für zeremoniellen Anlässe. Sabothe nahm diese Klänge anschließend mit einigen afrikanischen Freunden auf und diese wurden, in zwei kurzen Teilen, in den Song gemischt. Jetzt endlich war der Song perfekt.

Marquee Moon Bassist Humphy Sabothe
Bassist Humphy Sabothe

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Humphy Sabothe- um den sich verschiedene Schauergeschichten rankten
Humphy Sabothe

Tatsächlich erzeugte er bei Leuten, denen der Song in der neuen Form vorab schon mal vorgespielt wurde, ein unheimliches, beängstigendes Gefühl. Degray und Sabothe waren mit dieser Wirkung durchaus zufrieden. So hatte Degray sich den Song vorgestellt. Der Text, die Musik und sein bedrohlicher, unheilvoller Sprechgesang passten jetzt exzellent zusammen. Doch dann kam der Schock. Dieser Song entwickelte offenbar ein Eigenleben. Sabothes westafrikanische Freunde berichteten erstaunt und beunruhigt zugleich, sie hätten, aus einer eigenartigen Vorahnung heraus, die Melodie der beiden Sequenzen noch einmal aufgenommen und dann mehrmals hintereinander geschnitten und abgespielt.

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Humphy
Humphy

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Nigel Degray
Nigel Degray

Sie behaupteten es wäre, mit nur einer weiteren, unkomplizierten Modifikation möglich, einen drogenähnlichen Trancezustand herbeizuführen oder jemanden für einige Zeit in einen tiefen Dämmerzustand zu versetzen. Sie behaupteten darüber hinaus sogar, dass bei dafür empfänglichen Menschen alleine das Hören des Songs, unter bestimmten Voraussetzungen, diese halluzinatorische Wirkung hervorrufen und erstaunliche Ereignisse im Gehirn verursachen könne. Sabothe war zutiefst schockiert und beunruhigt, zumal seine Freunde ihm zeigen konnten, wie diese Wirkung tatsächlich eintrat. Degray wollte daraufhin sofort die unheilschwangere Passage ändern, aber es war zu spät. Die Masterbänder waren bereits im Presswerk und die LP nicht mehr zu stoppen. Sabothe nahm seinen Freunden daraufhin sofort ein feierliches Versprechen ab. Sie mussten ihm schwören, niemals und niemandem dieses Geheimnis Preis zu geben. Keinesfalls dürften sie verraten unter welchen Voraussetzungen man die Macht dieses schwarzen Rituals wecken könnte. Bis heute haben sie sich daran gehalten. Das letzte Kapitel von Soul of Secrets war damit aber noch nicht geschrieben.

Humphy und Nigel
Humphy und Nigel

Ein Cover macht Karriere

Auffallend an der LP Strangers In The Monkey Biz war nicht nur die Musik, sondern auch das Cover-Artwork. Das allerdings rief sehr unterschiedliche Reaktionen hervor. Die Spannbreite der Beurteilungen reichte von einem „gut gelungenem Cover“ (Zitty) bis zu „optisch kaum erträglich“. (Spex). Das Tip-Magazin dagegen meinte, dieses Cover wäre „ein optisches Pendant zu der verschiedenstfarbigen Musik“.(47) Die Redaktion des Berliner Stadtmagazins Zitty befand das Cover jedenfalls für so gut, um es zum Titelbild eines Zitty-Spezial- Sonderheftes zu machen.(48) Und selbst im Fernsehen wurde in einem umfassenden Beitrag über die Entstehung dieser Plattenhülle berichtet. (49)

Titelbild Zitty-Spezial
Titelbild Zitty-Spezial, Juni 1986

Die bundesdeutsche Musikzeitschrift Spex stand der Band hingegen ambivalent gegenüber und gab sich kritischer: In einem großangelegten Artikel über Marquee Moon und die neue LP war unter anderem folgendes zu lesen: „Nach dem legendären Television-Album benannt schlachtet die Band nebenbei sämtliche Koryphäen der Pop-Geschichte, in dem diese als Vergleichsmöglichkeit protegiert werden. Dennoch hat man es bei Marquee Moon mit einer überdurchschnittlich motivierten Formation zu tun und mit Musik, die schon beeindrucken konnte und in nächster Zeit, bei Einhaltung des Vorsatzes zur Vernichtung des schmerzhaft hörbaren Studioballastes noch beeindrucken wird“. Die Maxi ist zwar wirklich gut anzuhören, auf der LP zeigt sich aber der Hang, es allen recht machen zu wollen, als Ursache für manchmal allzu große Positionslosigkeit“ (50)

Marquee Moon während der Aufnahmesession zu "Strangers In The Monkey Biz"
"Strangers"-Session: Humphy, Nigel, Produzent Jimmy Quidd, Skid, Hanzy, Tom, Tonmeister Klaus Bölitz

Auch die schwarze Gemeinde konnte später der Band diesen Longplayer nicht verzeihen da er, wie es diesbezüglich im Gothic- und Dark Wave-Lexikon heißt, als: „durch kommerzielles Kalkül geprägtes Album.“ angesehen wurde. (51)